Triathletin Daniela Ryf mit ihrem ehemaligen Sporthilfe-Paten Männi Bader.

Für einen Tag nach Peking

Vor 10 Jahren wurde Männi Bader der Sporthilfe-Pate von Daniela Ryf. Heute im sonnigen St. Moritz treffen die Triathletin und Ihr ehemaliger Sporthilfe-Pate wieder aufeinander. Die zwei legen sofort los und schwelgen in lustigen und verrückten Erinnerungen aus ihrer Zeit als Pate und Patenathletin.

10 Jahre ist es her, als sich der ehemalige Bobpilot Reto Götschi mit Männi Bader als Passagier den Eiskanal hinunterstürzte. Die beiden verstanden sich auf Anhieb, und Reto spürte die grosse Sportaffinität des Baselbieters sofort. Er erzählte ihm vom Patenschaftsmodell der Sporthilfe und erwähnte ein junges Triathlontalent, das auf der Suche nach einem Paten ist. Unternehmer Bader musste nicht lange überlegen und übernahm die Patenschaft der damals 18-jährigen Daniela Ryf.

«An unser erstes Treffen kann ich mich noch gut erinnern – Du hattest mich und meine Familie nach Basel an einen Eishockeymatch eingeladen, und wir haben uns auf Anhieb super verstanden». Daniela Ryf

Die Pekingente am Abend

Auf die Frage nach dem Highlight ihrer gemeinsamen Geschichte schauen sich die beiden an und lachen laut los. «Ich denke, da kommen wir beide auf den gleichen Anlass», ist sich Ryf sicher. Männi Bader pflichtet bei: «Keine Frage. Und zwar habe ich ihr im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 gesagt, dass ich nach Peking fliege, wenn sie sich qualifiziert. Und so wars dann tatsächlich!» erinnert er sich. «Männi flog wirklich nur für mich und nur für einen einzigen Tag nach China. Das werde ich nie vergessen! Für die Pekingente am Abend hats grad noch gereicht, bis er sich wieder auf den Rückweg in die Schweiz machte…!»

Schwitzen, Rennen, Arbeiten

«Das wichtigste aus meiner Sicht als Athletin ist die Freude und die Leidenschaft für die eigene Sportart. Ohne wird es nie bis ganz nach oben reichen.» Daniela Ryf
«Ich denke, gerade den jungen Sportlern muss man aber auch sagen, dass das Talent vielleicht 40% ausmacht. 60% ist Transpiration, und nicht Inspiration. Und wenn ein Talent Schwitzen, Rennen und Arbeiten kann, dann stehen ihm alle Türen offen.» Hermann Bader

Wieso eine Sporthilfe-Patenschaft übernehmen?

Besser als Männi Bader kann eine Sporthilfe-Patenschaft nicht umschrieben werden. Schauen sie selbst.

Werden Sie jetzt Pate/-in und begleiten Sie ein Nachwuchstalent an die Spitze.

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