Giulia Steingruber dankt Markus Berther, ihrem ehemaligen Paten für die Sporthilfe-Patenschaft.

Wer ist Giulia?

Ein kühler Freitagabend im Herbst 2006, 12‘000 Menschen sitzen im ausverkauften Hallenstadion Zürich und feuern lautstark ihre Teams an. Sarah Meier, Jörg Stiel, Nino Schurter – alle sind sie da, zum Greifen nah, messen sich in witzigen und abenteuerlichen Spielen, kämpfen um den Sieg. Das Spektakel Super10Kampf ist in vollem Gang. Die Super10Kampf-BangBangs, mal leuchtend orange, mal knallig rot oder in sattem Grün, produzieren einen ohrenbetäubenden Lärm. Und diese eine Frage, aufgedruckt auf ebendiesen Klatschhilfen, lässt die Zuschauer nicht los: Wer ist Giulia?

Damals war Giulia Steingruber zarte 12 Jahre alt. Während Ariella Kaeslin ein Jahr später bereits als Teilnehmerin an den Super10Kampf eingeladen wurde, war Giulia in ganz anderer Mission im Hallenstadion unterwegs: Als eines von der Stiftung Schweizer Sporthilfe unterstützten Nachwuchstalenten suchte sie unter den 12‘000 Zuschauern eine Person, die ihre Sporthilfe-Patenschaft übernehmen wollte - und wurde fündig. «Wer ist denn nun Giulia?» fragte sich ein Zuschauer, sah die Kleine und beschloss, dass er sie auf ihrem Weg an die Spitze begleiten und unterstützen wolle, dass er mit ihr Erfolge feiern und ihre Entwicklung hautnah miterleben möchte.

Langjähriger Kontakt

Die Patenschaft bestand über Jahre. Giulia traf sich auch mit ihrem Paten, erhielt von ihm Pakete und E-Mails. Neben der finanziellen Unterstützung waren vor allem der persönliche Kontakt zwischen den beiden Familien und der moralische Rückhalt für das junge Turntalent sehr wichtig.

Auch Markus Berther hat aus der gemeinsamen Zeit mit Giulia Steingruber viel gelernt.

«Mir hat sich mit dem Kunstturnsport eine komplett neue Welt eröffnet. Besonders dieser Biss und dieses Durchhaltevermögen, das bereits Athletinnen im Nachwuchsalter besitzen, hat mich extrem beeindruckt». Markus Berther

Heute ist der ehemalige Unterstützer von Giulia immer enorm stolz, wenn sein ehemaliger Schützling an internationalen Wettkämpfen brilliert – wie gerade eben an der Kunstturn-EM in Bern.

Das Wiedersehen

Werden Sie Pate/-in

Und Giulia selber? Inzwischen ist sie dem Patenschaftsalter längst entwachsen und turnt mitten in der Weltspitze. Aber viele weitere hoffnungsvolle Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz wollen entdeckt und begleitet werden – vielleicht von Ihnen, einem zukünftigen Sporthilfe-Paten?

«Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass es da draussen jemanden gibt, der an dich glaubt.» Giulia Steingruber
Werden Sie jetzt Pate/-in und begleiten Sie ein Nachwuchstalent an die Spitze.

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